Bismillah.
Der Himmel und die Erde sind nicht zufällig entstanden, wie viele Glaubensverweigerer meinen. Sie sind der Ansicht, dass alles allein, und einfach so durch einen Urknall entstanden sei. Doch dass die Schöpfung des Urknalls und des Lebens alleine von Allah entstand und veranlasst wurde, ist ihnen zuwider und es fehlen ihnen die eindeutigen Beweise. Sie sind blind und trotzen dem Glauben. Allah antwortet darauf im Quran in der Aya 27: „Und wir erschufen den Himmel und die Erde und was zwischen ihnen ist nicht ohne Sinn und Zweck, wie die Glaubensverweigerer meinen. Darum wehe den Glaubensverweigerer vor dem Feuer!“
Ayat 29 Ein segensreiches Buch sandten Wir auf dich herab, damit sie seine Verse bedenken, und damit die Verständigen sich ermahnen lassen.
Ayat 30 Und wir schenkten David Salomon, einen vorzüglichen Diener. Auch er war gewiß bußfertig.
König David und sein Sohn Salomon von Jerusalem waren beide Propheten und gerechte Herrscher. Allah gab David Weisheit und das Wissen, das er dazu benötigte, ein Reich zu führen und was noch wichtiger ist, um sein Volk, die Kinder Israels, auf den geraden Weg zu führen, dem Einen Gott zu dienen. Allah hat alle Seine Propheten mit Eigenschaften begabt, die auf ihr Prophetentum hinweisen. David wurden die Dschinn, Berge und Vögel dienstbar gemacht. Salomon hatte die Macht über die Winde um zum Beispiel die Schiffe schnell über das Meer gleiten zu lassen damit sie zügig mit Güter versorgt wurden. (Da machten Wir ihm den Wind dienstbar, dass er nach seinem Befehl sanft wehte, wohin er es für treffend hielt, 38:36). Er ließ an die Armen im ganzen Land Nahrung und Kleidung austeilen, so dass niemand mehr Not zu leiden brauchte, und er ließ Häuser, Straßen und Schulen bauen.
Ayat 31-33 Als ihm zur Abendszeit die edlen Rennpferde stampfend vorgeführt wurden, sprach er: „Seht, ich habe das Gute der Welt lieb in Erinnerung an meinem Herrn“ –bis sie sich hinter dem Horizont verbargen. „Bringt sie mir zurück!“ Und er begann, über ihre Schenkel und Hälse zu streichen.
David liebte das irdische Leben, und vorallem seine Pferde, doch hielt es ihn nicht ab, vom Glauben weg zu kommen, im Gegenteil. Er war ein rechtschaffender und treuer Diener und dankte Allah für alles was er hatte. Er erkannte, dass Allah für jede Bedingung, unter der er sich befand, verantwortlich war, egal ob sie einfach oder schwierig war, und er lobpreiste Gott dafür. Er sagte: „Alles Lob gebührt Allah” (Quran 27: 15).
Ayat 34-36 Und wahrlich, Wir prüften Suleyman und setzten einen leblos wirkenden Körper auf den Thron. Dann bekehrte er sich. Und sprach: „Oh mein Herr! Vergib mir! Und gib mir ein Reich, wie es keinem nach mir zukommt. Du bist ja fürwahr der Freigiebige“. Und so machten Wir ihm den Wind dienstbar, nach seinem Befehl sanft zu wehen, wohin er wollte. Und die Satane, alle die Erbauer und Taucher, und andere, in Fesseln gebunden. „Dies ist Unsere Gabe. Verteile sie oder halte sie zurück, ohne Rechnung zu legen“ Und er wird gewiß nahen Zutritt zu Uns haben und eine schöne Heimkehr.
Es gibt zwei Varianten wie man diese Ayat interpretieren kann.
Die erste wäre, dass Salomon von Allah mit einer schweren Krankheit geprüft worden war. Trotz der Schwere der Krankheit hielt es ihm nicht davon ab an Allah zu glauben und ihm um Vergebung zu bitten. “Er sagte: „O mein Herr, vergib mir und gewähre mir ein Königreich, wie es keinem nach mir geziemt; wahrlich, Du bist der Gabenverleiher.“
Der Prophet Salomon war durch den Willen Allahs in der Lage, den Wind zu nutzen und zu kontrollieren. Er konnte große Strecken in kurzer Zeit zurücklegen. Außerdem war Salomonin der Lage, die Teufel von den Dschinn zu kontrollieren, die für ihn arbeiteten, indem sie Gebäude bauten, Metalle aus den Bergen holten, nach Schätzen tauchten und allgemein die Infrastruktur von Salomon Reich sicherten.
Die andere Variante wäre, dass auf dem Thron Rehabeam gemeint ist, der Sohn von Salomon. Nach Salomon Tod gelang es ihm nicht, das von König David begründete Königreich Israel zu bewahren, da er genau das Gegenteil von seinem Großvater und Vater war gewesen war. Er lehnte den Glauben ab, war ein ungerechter Herrscher und stiftete Unzufriedenheit im ganzem Volk, sodass sich das Königreich in zwei Teile spaltete.
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