>>David schenkten wir dann als Sohn Salomon. Was für ein krassguter Diener (ni’ma l-‚abdu)!
Er hat die Eigenschaft gehabt immer wieder auf den rechten Weg zurückzukehren wenn er davon abwich.<< (38:30)

Den Begriff ni’ma (als dritte Person maskulin Singular, Verb im Perfekt; übersetzt als „krassgut“ für Personen; sonst als „exzellent“ oder „vorzüglich“) verwendet Allah an verschiedenen Stellen in Seiner Rede.
An einigen Stellen schreibt Er die Vorzüglichkeit sich Sich selbst zu, als derjenige der die Gesetzmäßigkeit (qadr) macht (also: al-qâdir; 77:32), als Beantworter der Bittgebete (37:75), als Schutzherr (8:40), als Ausbreiter der Erde (51:48) und als Helfer (8:40)
An prominenter Stelle kommt diese Wendung in Zusammenhanh mit exzellenten Belohnung der für Allah Arbeitenden (18:31; 3:136; 29:58) und dem vorzüglichen Ort des Paradieses vor (13:24; 16:30). Auch Hiob wird als krassguter und reumütiger Diener bezeichnet (38:44).
Dieses Wort kommt von na’ima/yan’amu/na’matun und bezeichnet im Ursprung ein fröhliches Leben, viele Wohltaten und das Erreichen eines Zustands von Ruhe und Reichtum.

Allah will uns damit sagen, dass die Eigenschaften der genannten Propheten, einschließlich David und Hiob, erstrebenswert war in dem Maße, dass wir sie – ohne zu übertreiben – als Modelle des ultimativen Erfolgs bezeichnen können.