Rede Gottes

Notizen zur Rede Gottes

Wir und unsere Pferdelein

Bismillah.

Es gab mal einen König der einem Mann aus seinem Gefolge einen Pferd schenkte. Der Mann sieht also sein nigelnagelneues Pferd und freut sich.

Aber was denkst du, warum freut er sich? Es drei Arten von Freuden die der Mann empfinden kann. Wie können wir diese drei Arten der Dankbarkeit unterscheiden?

Seele und Körper im Gleichgewicht

Bismillah.

Der Mensch ist ein Wesen bestehend aus der Seele und dem Körper. Die Seele unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen. Da jedoch viele Wissenschaftler die autonome Existenz der Seele für nicht erwiesen ansehen, wurde diese Thematik den Theologen überlassen [note]Für eine Übersicht aus Sicht der Philosophie: Katja Crone (Hrsg.). 2010. Über die Seele. Suhrkamp: Berlin.[/note]. Dies hat dazu zu einem Ungleichgewicht und zum Aufkommen einiger falscher Annahmen geführt.

Deutsch sein – eine Reflektion

Bismillah.

Deutsch zu sein bedeutet für mich…

…sich den besonderen Momenten bewusst zu sein, in der der Zufall in der Geschichte dieses Landes den Ausschlag zugunsten einem oder dem anderen historischen Weg herbeibrachte.
Bei welchen anderem Land wird dies so klar als hier bei uns?
…die europäische Einigung zu kennen und die immensen Vorteile dieses politischen Projekts für Deutschlands und Europas Wohlfahrt – ein Projekt, das eben erst durch seine grenzüberschreitende Natur solch positive Ergebnisse zeitigte und die bis heute auf der Erde ihresgleichen sucht. Die kleingeistige Vorstellung einer „Festung Europa“ ist nicht Teil dieses Bildes und sollte gerade jetzt einer neuen Entwicklung weichen.
…den Blick auf die Welt zu richten und welt-offen zu sein und damit einhergehend die Spezifika meines eigenen Selbst zu kennen.
selbstkritisch zu sein und das nicht nur im homöopathischem Maße – eine Eigenschaft die nicht erst durch die historischen Erfahrungen in Deutschland erwuchs, sondern die durch seine Dichter und Denker mit einem agilen Verstand, der deutschen Befindlichkeit von je her als innewohnend zu bezeichnen sind.
Wie etwa mit Heinrich Heine, der, um Rolf Hosfeld zu folgen, nicht nur ein deutscher Intellektueller war, sondern auch einer der ersten aus dem neuentstehendem Typus der europäischen Intellektuellen. Doch der erst mit der Exilerfahrungen in seiner distinkten Weise davon berichten konnte, was die deutsche Heimat für ihn bedeutete.
Und der neuen Horizonten auf keinen Fall ablehnend gegenüber stand, sondern in einer Umbruchphase beitrug – und seine literarische Leistung ist bis heute bleibend.
…an der Entwicklung der rechtsstaatlichen Grundlage teilzuhaben und mitzugestalten. Die 1717 und 1818 ihren verfassungsrechtlichen Beginn fand  im Umkreis meines Geburtsortes mit der Badischen Verfassung und dem Privilegienbrief und mit dem Grundgesetz an ihre erfolgsreichste Periode anknüpfte.

All dies zeigt auch für mich auf, dass eine Flüchtlingspolitik die sich (um mit dem Rat der Migration zu sprechen) ausschließlich an neoliberalen Nützlichkeitsideologien orientiert, eben nicht zum Selbstverständnis gehört, für die sich die Bundesrepublik mit ihrem höchsten staatsrechtlichem Dokument entschieden hat.
Deshalb gilt es allzeit an dieses Selbstverständnis zu erinnern und Gegenteiligem energisch gegenübertreten.

Und es gilt daran zu erinnern, dass eine weltoffene Ausrichtung Deutschland stets weitergebracht hat und die nationalistisch-chauvinistische Maske unserem Volk wie auch anderen Völkern nur Unheil versprach.
Letztere sollte fest verschlossen im Museum bleiben und als Lehre dienen.

Fantasie und Islamische Arbeit

Bismillah.

Die Fähigkeit zur Vorstellung ist eine wichtiger Bestandteil zum Erfolg, vor allem in der islamischen Arbeit. Sie kann unser Verhalten verbessern und uns helfen verständnisvoller und vergebender gegenüber Anderen zu sein.

„Der Qur’ân ist unverständlich.“ – Unwissenheit oder Verrat?

Bismillah.

Bedauernswerterweise herrscht heutzutage unter Muslimen die Vorstellung, dass es für den Laien zu umständlich sei sich mit dem Qur’ân zu beschäftigen. Es wird allenthalben gesagt, man brauche theologische Kenntnisse, ja man müsse sogar Theologin oder Theologe sein um die Rede Gottes zu verstehen. Andernfalls drohe man durch die Lektüre des Qur’âns verwirrt zu werden, sogar dergestalt, dass man vom Glauben abzufallen drohe.

Schon in früherer Zeit haben sich die klassischen Gelehrten mit dieser Denkweise auseinandergesetzt. Wir haben die Ehre zwei Zitate verdeutlichend zu dieser Thematik anführen zu dürfen.

Die Sûra al-Fâtiha als Wegemoral

Bismillah.

Die erste Sûra in der Reihenfolge des Qur’âns und zeitlich einer der ersten Sûwar die offenbart wurden, die Fâtiha, gibt uns in seinen letzten zwei Âyât eine Wegemoral vor.
Wir können diese Moral, die sich darauf bezieht auf dem rechten Pfad (sîrat al-mustagîm) zu bleiben, mithilfe folgender Punkte zusammenfassen.

Der Prophet aus der Sicht seiner Zeitgenossen

Bismillah.

Nachfolgend einige Eigenschaften und Verhaltensweisen des Propheten (sas), wie sie von seinen Gefährtinnen und Gefährten überliefert werden.

Fünf Ratschläge für ein islamisches Bewusstsein

Bismillah.

1. Wissen ist das grundlegendste Fundament der Dienerschaft. Strenge dich unentwegt an um Wissen zu erwerben, damit du einen Anteil erhälst an den Taten die Allah zufriedenstellen.

2. Ergebung ist die elementare Frucht der Wissenserkenntnis (ma’rifa) und der Liebe (mahabba). Folge den Worten Allahs ohne Bedingung und Einschränkung um die Süße des Glaubens zu genießen.

3. Besonnenheit ist die wichtigste Bedingung für Güte (ihsân) und Aufrichtigkeit (ichlâs). Du musst im Namen deines Glaubens Besonnenheit erlangen und dein Leben in Anstand, Schamhaftigkeit und Würde gründen, damit man sich durch dich an Allah erinnert.

4. Anstrengung ist eine Verantwortung und eine Aufgabe die der Islam, an den du glaubst und dem du folgst, von dir verlangt.
Dem Glauben zu dienen ist keinesfalls die Aufgabe einiger weniger Personen, sondern die Aufgabe eines jedes Muslim. Verinnerliche diese Wahrheit damit du nicht zu denjenigen gehörst die schlafen, intrigieren oder leeres Geschwätz von sich geben sondern zu denjenigen die rennen, sich anstrengen und Blut und Wasser schwitzen auf dem Wege Allahs.

5. Standhaftigkeit und Geduld sind die Schlüssel des Sieges und die wichtigsten Werkzeuge zum Erfolg. Mache um Allahs willen die Standhaftigkeit zu einer der Grundlagen deines Lebens um unter die Diener zu treten mit denen Er zufrieden ist.

Surat Sad – Ayat 49 – 88 (Paradies & Hölle)

Bismillah.

In dieser Sura wird von das Paradies beschrieben. Dies ist eine Ermahnung für die Rechtschaffenen die an Allah Glauben.
Es gibt dort Gärten von Eden deren Tore für die Gläubigen geöffnet sind. Man kann sich zurück lehnen und ruhen , dort werden Früchte in Mengen und reichlich Trank sein. Gefährtinnen gleichen Alters befinden sich dort. Dies wurde für den Tag der Abrechnung verhießen. Das alles ist für die die an Allah Glauben und Gutes tun.
Für den Widerspenstigen wird die Hölle beschrieben, darin werden sie schmoren. Dies ist für die Glaubensverweigerer. Sie müssen siedendes Wasser und ein Trankmischung aus Blut und Eiter und anderes gleichen Art kosten. Für die wird kein Merhaba sein (kein Willkommen). Sie werden sagen :“ Nein ihr seid es die uns dies bereitet haben. Dann werden sie sagen unser Herr, wer immer uns dies bereitete – füge ihm die doppelte Strafe im Feuer hinzu.“ (38:61)
Sie geben ihren Vorvätern die Schuld. Es gibt verschiedene Stufen der Hölle. Das ist eine Gruppe die nach euch kommen wird, die die anderen hat abirren lassen.
Allah spricht von Leuten die hochmütig waren. Es gibt also Leute die andere führen, ihnen den falschen Weg zeigen.
Allah spricht von einer bestimmte Gruppe von Leuten die anderen eine falsche Vorbilder sind.
Wie z.B Priester, politische und gesellschaftliche Führer, Musiker, Schauspieler und Sänger.
Es gibt für sie kein Merhaba (= keine Weite oder Willkommen ).

Sura 7 Aya 38
Er wird sprechen:“ Tretet  ein in das Feuer zu den Scharen der Ginn und der Menschen, die vor euch dahingingen.“
Sooft eine Schar Eintritt, wird sie ihre Schwesternschar verfluchen, bis endlich, wenn sie alle nacheinander darin angekommen sind,die letzten zu den ersten sagen werden:“ Unser Herr , diese da haben uns irregeführt, so gib ihnen die Pein des Feuers mehrfach.“
Er wird sprechen: „Jeder hat ( sie ) mehrfach, allein ihr wisset es nicht.“

Allah hat es schon festgesetzt. Es wird kein Bittgebet mehr angenommen.
In diese Welt kann man noch versuchen zu fliehen vor dem was man gemacht hat.
Aber wenn die Frist abgelaufen ist kann man nichts machen. Wir sollen uns immer wieder in klaren sein das Allah alles sieht man kann vor ihm keine Geheimnisse haben. Wir müssen versuchen dass wir unsere guten Taten sammeln und unsere Bittgebete verrichten. Denn im Jenseits wird es nicht mehr angenommen.

Sura 14 Aya 21
Und sie werden allesamt vor Allah hintreten; dann werden die Schwachen zu den Hochmütigen sagen:“Hätte Allah uns den Weg gewiesen, wir hätten euch sicherlich den Weg gewiesen. Es ist gleich für uns,ob wir Ungeduld zeigen oder geduldig bleiben: es gibt für uns kein Entrinnen.
Unser Herr , Du weißt ,was wir verbergen und was wir kundtun. Und Allah ist nichts verbogen, ob auf Erden oder im Himmel.

Satan sagt: „Allah hat euch ein wahres Versprechen gegeben und ich gib euch ein falsches Versprechen und doch folgen einige mir.“
Es gibt Leute die anderen folgen. Allah verlangt von uns Menschen nicht mehr. Wir sollen aufpassen wem wir folgen.
Wir haben nichts Göttliches in uns so wie die Christen denken! Satan sagt ich werde sie alle irren lassen, außer die Auserwählten. Diejenigen kein Beigesellung machen Ihsan (Schönheit , Güte) haben.
Egal was man im Leben macht, sollte man mit Ihsan also mit Perfektion machen. Immer daran denken das Allah uns sieht und das wir Allah gefallen möchten.
Wenn man die Dinge des Lebens mit Ihsan beginnt, dann wird es auch gelingen.

Surat Sad – Ayat 27 – 40 (Lehren von David und Salomon)

Bismillah.

Der Himmel und die Erde sind nicht zufällig entstanden, wie viele Glaubensverweigerer meinen. Sie sind der Ansicht, dass alles allein, und einfach so durch einen Urknall entstanden sei. Doch dass die Schöpfung des Urknalls und des Lebens alleine von Allah entstand und veranlasst wurde, ist ihnen zuwider und es fehlen ihnen die eindeutigen Beweise. Sie sind blind und trotzen dem Glauben. Allah antwortet darauf im Quran in der Aya 27: „Und wir erschufen den Himmel und die Erde und was zwischen ihnen ist nicht ohne Sinn und Zweck, wie die Glaubensverweigerer meinen. Darum wehe den Glaubensverweigerer vor dem Feuer!“

Ayat 29 Ein segensreiches Buch sandten Wir auf dich herab, damit sie seine Verse bedenken, und damit die Verständigen sich ermahnen lassen.

Ayat 30 Und wir schenkten David Salomon, einen vorzüglichen Diener. Auch er war gewiß bußfertig.

König David und sein Sohn Salomon von Jerusalem waren beide Propheten und gerechte Herrscher. Allah gab David Weisheit und das Wissen, das er dazu benötigte, ein Reich zu führen und was noch wichtiger ist, um sein Volk, die Kinder Israels, auf den geraden Weg zu führen, dem Einen Gott zu dienen. Allah hat alle Seine Propheten mit Eigenschaften begabt, die auf ihr Prophetentum hinweisen. David wurden die Dschinn, Berge und Vögel dienstbar gemacht. Salomon hatte die Macht über die Winde um zum Beispiel die Schiffe schnell über das Meer gleiten zu lassen damit sie zügig mit Güter versorgt wurden. (Da machten Wir ihm den Wind dienstbar, dass er nach seinem Befehl sanft wehte, wohin er es für treffend hielt, 38:36). Er ließ an die Armen im ganzen Land Nahrung und Kleidung austeilen, so dass niemand mehr Not zu leiden brauchte, und er ließ Häuser, Straßen und Schulen bauen.

Ayat 31-33 Als ihm zur Abendszeit die edlen Rennpferde stampfend vorgeführt wurden, sprach er: „Seht, ich habe das Gute der Welt lieb in Erinnerung an meinem Herrn“ –bis sie sich hinter dem Horizont verbargen. „Bringt sie mir zurück!“ Und er begann, über ihre Schenkel und Hälse zu streichen.

David liebte das irdische Leben, und vorallem seine Pferde, doch hielt es ihn nicht ab, vom Glauben weg zu kommen, im Gegenteil. Er war ein rechtschaffender und treuer Diener und dankte Allah für alles was er hatte. Er erkannte, dass Allah für jede Bedingung, unter der er sich befand, verantwortlich war, egal ob sie einfach oder schwierig war, und er lobpreiste Gott dafür. Er sagte: „Alles Lob gebührt Allah” (Quran 27: 15).

Ayat 34-36 Und wahrlich, Wir prüften Suleyman und setzten einen leblos wirkenden Körper auf den Thron. Dann bekehrte er sich. Und sprach: „Oh mein Herr! Vergib mir! Und gib mir ein Reich, wie es keinem nach mir zukommt. Du bist ja fürwahr der Freigiebige“. Und so machten Wir ihm den Wind dienstbar, nach seinem Befehl sanft zu wehen, wohin er wollte. Und die Satane, alle die Erbauer und Taucher, und andere, in Fesseln gebunden. „Dies ist Unsere Gabe. Verteile sie oder halte sie zurück, ohne Rechnung zu legen“ Und er wird gewiß nahen Zutritt zu Uns haben und eine schöne Heimkehr.

Es gibt zwei Varianten wie man diese Ayat interpretieren kann.

Die erste wäre, dass Salomon von Allah mit einer schweren Krankheit geprüft worden war. Trotz der Schwere der Krankheit hielt es ihm nicht davon ab an Allah zu glauben und ihm um Vergebung zu bitten. “Er sagte: „O mein Herr, vergib mir und gewähre mir ein Königreich, wie es keinem nach mir geziemt; wahrlich, Du bist der Gabenverleiher.“

Der Prophet Salomon war durch den Willen Allahs in der Lage, den Wind zu nutzen und zu kontrollieren. Er konnte große Strecken in kurzer Zeit zurücklegen. Außerdem war Salomonin der Lage, die Teufel von den Dschinn zu kontrollieren, die für ihn arbeiteten, indem sie Gebäude bauten, Metalle aus den Bergen holten, nach Schätzen tauchten und allgemein die Infrastruktur von Salomon Reich sicherten.

Die andere Variante wäre, dass auf dem Thron Rehabeam gemeint ist, der Sohn von Salomon. Nach Salomon Tod gelang es ihm nicht, das von König David begründete Königreich Israel zu bewahren, da er genau das Gegenteil von seinem Großvater und Vater war gewesen war. Er lehnte den Glauben ab, war ein ungerechter Herrscher und stiftete Unzufriedenheit im ganzem Volk, sodass sich das Königreich in zwei Teile spaltete.

 

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