Bismillah.
Today, we want to present a moving article about the situation in the refugee camp Kara Tepe in Greece.
It is written by Nona, who is from the Netherlands and is doing volunteer service for refugees for years now. We get to know her as a very amiable, active and faithful girl. We were deeply touched by her eye-witness account and are honored to be able to present her article about her volunteer service on our blog.
Bismillah.
Meine Leidenschaft ist Sprache, zu lesen und zu schreiben. Ich mag es von je her mich angemessen auszudrücken, um die richtige Ausdrucksweise zu ringen und schließlich auf optimale Weise meine Gedanken auf ein Blatt Papier zu bringen. Die schöne Sprache ist meine Art und Weise mich zu schmücken. So wie andere Leute es lieben sich schön zu kleiden, kleide ich mich mit Wörtern, die ich aneinanderreihe, damit sie Bedeutung und Eleganz vereinen.
Meine andere Leidenschaft ist die Rede Gottes, über ihre Bedeutungen nachzudenken.
Dies soll ein Versuch sein, beides zusammenzubringen. Schon oft habe ich mich über diese ersten Āyāt der Sūrat Sād nachgedacht – Schülerinnen hatten bereits Unterichtseinheiten dazu zusammengefasst[note]Suche nach dem Begriff „Surat Sad“ auf dieser Webseite.[/note] und auch ich hatte bereits Beiträge über sie geschrieben[note]Siehe hier und hier.[/note]. Mein Ziel ist es, die Worte Gottes auf eine angemessene Weise in der deutschen Sprache auszudrücken, daher dieser Beitrag, der eine Auslegung, aber auch gleichzeitig ein Ta’wīl darstellt.
Bismillah.
Auf Männern lastet oft der Druck ein Alphatier zu sein, sozusagen „wölfischer“ zu werden. Der Begriff Alphatier bezeichnet in der Biologie das Leittier eines Rudels und wird so auch auf den Menschen übertragen. Demnach ist ein Mann, der ein Alpha ist jemand, der unentwegt demonstriert, dass er zuhause die umfassende Kontrolle hat und der außerhalb des Hauses zähnefletschend und aggressiv sein kann.
Dieses Alphatier-Stereotyp kommt daher, dass man das Phänomen in der Tierwelt nicht wirklich versteht. Tatsächlich ist es nämlich so, dass der männliche Wolf ein vorzeigewürdiges männliches Vorbild ist. Indem ich frei in Rudeln lebende Wölfe im Yellowstone National Park (in Wyoming, Montana und Idaho in den Vereinigten Staaten) beobachtet habe, konnte ich die Erkenntnis gewinnen, dass die Führerschaft des obersten Wolfes in der Rangordnung nicht aufgezwungen, nicht dominierend und nicht aggressiv ist.
Bismillah.
In dieser tefekkur oder Überlegung ausgehend vom Qur’ân, erforschen wir die islamischen Lehren über Gerechtigkeit – was sie bedeutet, ihr Platz in unserer Religion und wie sie die ganzen Normenlehre (scharî’a) durchdringt, bis hin zu den schrecklichen Konsequenzen für Nationen und Gesellschaften in denen Gerechtigkeit ignoriert oder missachtet wird. Wie wir sehen werden ist der aktuelle Zustand der islamischen Welt sehr einem Mangel an Gerechtigkeit geschuldet. Hinsichtlich der diesseitigen Angelegenheiten ist die Hilfe Allahs mit den Gesellschaften in denen die Gerechtigkeit vorherrscht, auch wenn sie nicht mehrheitlich nicht-muslimisch sein mögen, mehr als mit den Gesellschaften in denen die Gerechtigkeit lax gehandhabt wird, auch wenn sie mehrheitlich muslimisch sein mögen. Die folgenden Überlegungen werden die Konzepte von Gerechtigkeit mit Gleichheit in Bezug setzen und die Sicht des ‚islamischen Feminismus‘ zum Thema haben.
Bismillah.
Ich war niemals ein großer Kenner aller Details des Batmans- oder gar des DC-Universums. Trotzdem kann ich mich erinnern, dass ich unter all den Superhelden die es gab, Batman am faszinierendsten fand. Sei es weil er so finster war oder sei es weil er anders als viele Superhelden keine übernatürlichen Kräfte besaß. Klar war: von ihm geht ein Faszinosum nicht nur für mich, sondern für viele Menschen die Comics, Spielfilme und Videospiele über ihn kennen.
So sind mir deutlich in Erinnerung vor allem die Spielfilme mit seinerzeit Michael Keaton in der Hauptrolle und Jack Nicholson als den Joker (1989). Auch der Film Batman Returns aus dem Jahre 1992 mit dem Pinguin als Widersacher hat mich gleichermaßen fasziniert wie auch geängstigt. Im dazugehörigen Videospiel (1993) auf dem Super Nintendo konnte ich dann die Haut des Batman schlüpfen und die Bösen vermöbeln um den Pinguin festzusetzen.
Die Trickfilmserie die dann am Wochenende regelmäßig lief tat ihr übriges um Batman zu einer festen Größe meiner Kindheit zu machen.
Heute sehe ich die Renaissance der Batman-Serie mit der Trilogie des Dark Knight und sehe, dass sich diese Figur mich auch heute beschäftigt. Doch ist diese Beschäftigung eine andere: die Medien, Filme und Videospiele, dienen vor allem dazu darüber nachzudenken, was den Batman ausmacht. So war es früher für mich ganz klar, dass dieser sich über das Gesetz stellen musste um seiner Mission gerecht zu werden.
Aber heute denke ich mir: Muss er das? Muss er als halblegaler Detektiv durch die ganze Stadt cruisen um – zum Unglück der korrupten Polizisten und zum Glück aller braven Bürger – Kriminelle zu jagen? Was sagt das über Gotham als Gemeinde aus? Welche Institutionen sind dort noch intakt? Und was wäre, wenn das keine Fiktion, sondern real wäre? Was würden wir dann sagen?
Diese Fragen zur Mission des Bruce Wayne, dem Tod seiner Eltern, dem Verhältnis zwischen Staat und Bürgerschaft und der Rolle Alfreds rücken mit jedem neuen Medium in den Blickpunkt meiner Überlegungen.
Aus diesem Grund will ich den Versuch wagen mithilfe des Sammelbands „Die Philosophie bei Batman: Eine Reise in die Seele des Dark Knight“ von Mark D. White und Robert Arp (2008) meinen kreisenden Gedanken einen Ankerpunkt zu geben und Batman als Phänomen zu durchdenken.
Zunächst will ich dabei fragen, warum denn Batman Joker nicht einfach umbringt um dem Treiben ein Ende zu setzen. Wäre das nicht seine Pflicht, angesichts des immer weiter mordenden Jokers? Danach will ich Gothams Gesellschaftsordnung betrachten und die oben aufgeworfenen Fragen beantworten. Abschließend soll mit Kierkegaard das krasse Duo Batman und Alfred analysiert werden.
Die Texte folgen im weiterem Sinne der Philosophie: nämlich der Moral und des Rechts, der Politik und der Religion. Demnach sind auch dies philosophische Betrachtungen über das Batman-Universum.
Fangen wir also an mit der Frage von Joker und was wir moralische Bedenken kommen, wenn man über sein Anfang und Ende nachdenkt.
In einem ersten Beitrag haben wir uns mit der Frage auseinandergesetzt, ob die der Qur’ân unverständlich ist und dahingehend zwei Zitate von namhaften Gelehrten aufgeführt.
Bei unseren Unterrichtseinheiten zur Auslegung des Qur’âns hören wir jedoch in weiter in regelmäßigen Abständen die Bemerkung, warum denn der Qur’ân denn so schwer sei. Schließlich sei er doch die Botschaft Gottes an alle Menschen. Trotzdem falle sein Verständnis nicht gerade leicht und man müsse ihn „umständlich erklären“.
Es ist interessant, denn als die Rede Gottes offenbart wurde, hörte man von den Glaubensverweigerer nicht die Bemerkung, dass sie nicht den Qur’ân verstehen würden. Sowohl Abû Dschahl als auch Abû Bakr haben den Qur’ân verstanden.
Dadurch wird klar, dass zu seinem Verständnis bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, deren Kenntnis in der heutigen Zeit nicht allzu verbreitet ist. Diese Lücke wollen wir schließen und im dem Thema weiter im zweiten Teil des Beitrags nachgehen.
Bismillah.
Die Zeit des Nationalsozialismus wird allgemein als die dunkelste Epoche der deutschen Geschichte gesehen. Ein autoritärer Staat mit einem Anspruch das Leben des Menschen in seiner Gänze zu reglementieren und eine Ideologie die mit Hitler auf einen steten rassischen, globalen Kampf ausgerichtet war, markiert diese Epoche.
Und auch wenn davon ausgeht, dass sie dunkel war, so kann man doch trotzdem nicht davon sprechen, dass eine geistige Umnachtung geherrscht hätte. Die deutsche Intelligenzia stellte sich vielmehr auf den Machtwechsel ein und die Wissenschaft, die sich mit der staatlichen Normgebung befasst, die Jurisprudenz, nahm überraschend rasch ein nationalsozialistisches Couleur an.
Verschiedene Schattierungen dieser Jurisprudenz hervorzuheben ist die Aufgabe dieses Artikels. Der Verfasser geht von der Annahme aus, dass die Kenntnis des nationalsozialistischen Rechtsdenkens ein wichtiger Baustein in der Erkennung und Prävention von rechtsgerichteten Ideologien ist. Sie durchdringt alle Lebensbereiche und lädt sie mit einer tendenziös politisch-biologischen Denke auf. Das nationalsozialistische Rechtsdenken zeigt uns, dass Totalitarismus kein hundertprozentige Kehrtwendung von der Vergangenheit bedeuten muss, sondern dass es mitunter reicht einige Bausteine herauszunehmen und neue hineinzusetzen um das ganze System zu vergiften.
Wie dies in Deutschland geschah, soll nachfolgend aufgezeigt werden. Der Beitrag folgt der Darstellung von Martin Hirsch, Dietmut Majer und Jürgen Meinck in ihrem Recht, Verwaltung und Justiz und Nationalsozialismus (erschienen 1997 in der 2. Auflage im Nomos Verlag) und die genannten Seitenzahlen beziehen sich – soweit nichts Abweichendes bemerkt – auf jenes Buch.
Bismillah.
Der US-amerikanische Autor Kurt Vonnegut beschrieb das Lesen als Wunder.
Er schrieb einst, dass „lesen und schreiben sind die erfüllendsten Formen der Meditation die je gefunden wurden“ und dass „durch das Lesen der Schriften der interessantesten Köpfe der Geschichte meditieren wir mit unserem Verstand wie auch mit ihrem.“
Worauf Vonnegut hier anspielt ist die Verbindung zwischen Leser und Schriftsteller. Tatsächlich ist es so: Jedes Mal wenn du ein Buch öffnest, ist es so, als du in den Verstand desjenigen Zugang erhälst, der dieses verfasst hat.
In der Zeit, in der du deine Nase in eine Geschichte steckst übergibst du die Kontrolle ihrem Erschaffer.
Du beginnst zu sehen die Welt die sie durch ihr Text erschaffen haben. Die Charakter im Buch beginnst du mit der Zeit kennenzulernen und zu verstehen. Du kannst nicht anders, als das du die Lehren aufnimmst die sie dir vermitteln wollen.
Bismillah.
Unser Tafsîr-Unterricht bewegt sich derzeit in den Gefilden der faszinierenden Sûra at-Târiq (der nächtliche Besucher). Darin findet sich unter anderen die Âya „Er hat die Macht (gâdirun ’alâ) dazu ihn zurückzukehren zu lassen.“ (86:8). Einige Exegeten wie Mudschâhid oder ’Ikrimah führen aus, dass damit der Lebenssamen gemeint sei, der in der Âyât davor (86:6-7) erwähnt wurde; die weit überwiegende Mehrheit ist jedoch der Ansicht, dass damit folgendes ausgedrückt werden soll: Allah der Erhabene hat die Macht den Menschen zurückkehren zu lassen in ein neues, jenseitiges Leben nach dem Tod.
Beim Nachdenken über die Âya 86:8 hat mich ein Wort stutzig gemacht: die Macht haben (gâdirun). Bestehend aus Gâf-Dal-Ra. Gadara. Gadr. Gâdir. Ist dies nicht auch ein Name Allahs? Und sagt Allah nicht auch an anderer Stelle: Wa mâ gadarullâha hagga gadrih (39:67); wörtlich also: sie haben Allah nicht richtig ausgemessen, so wie es Ihm gebührt?
Was hat es mit diesem Namen Allahs auf sich? Welche weiteren Zusammenhänge kann man finden? Spätestens jetzt konnte ich mich nicht mit meinem wenigen Wissen begnügen und recherchiert, bis ich folgendes herausfand.
Bismillah.
Immer wieder flammt im gesellschaftlichen Diskurs eine Diskussion über den Stellenwert der Kunstfreiheit auf. Satire, Parodien, Persiflagen und andere Werke der Kunst fordern Autoritäten heraus und es entsteht ein Spannungsfeld zwischen der freiheitlichen Betätigung des Einzelnen und dem berechtigten Interesse des Gemeinwohls einen angemessenen Rahmen für ihre Ausübung zu setzen.
Sodann werden Gemeinplätze bemüht und es wird herausgestrichen, dass der Kunstfreiheit in unserer gesellschaftlichen Grundordnung unter keinen Umständen eine Schranke gesetzt werden darf.
Es ist jedoch bestimmt hilfreich sich diese Diskussion im Lichte der geltenden Verfassungsdogmatik anzuschauen, vor dem Hintergrund, dass sehr wohl Strafgesetze etwa in das Freiheitsrecht eingreifen können.